dezember 2026
fr11dez20:00CITY OF THE SUNUSA20:00 Art:KonzertGenre:Folk,Indie,Latin,Rock,Weltmusik

Veranstaltungsdetails
City of the Sun mag zwar in Brooklyn, New York, beheimatet sein, doch ihre genreübergreifende Musik fließt wie eine Flutwelle über die Grenzen hinweg. Sie verweben ein Mosaik aus einer
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City of the Sun mag zwar in Brooklyn, New York, beheimatet sein, doch ihre genreübergreifende Musik fließt wie eine Flutwelle über die Grenzen hinweg. Sie verweben ein Mosaik aus einer weltweiten Vielfalt an Klängen und Kulturen. Anklänge von Indie-Rock, Latin-Folk, Blues und Weltmusik tragen das Gewicht ihrer Geschichten und Erinnerungen und offenbaren ganze Landschaften.
Gegründet vom Gitarristen John Pita, zu dem sich der Schlagzeuger Zach Para gesellte, wurden später der Bassist Matt Fasano und der Gitarrist Marco Bolfelli in die Band mit aufgenommen. City of the Sun schafft Musik, die sich zugleich intim und cineastisch anfühlt – wie ein Film, in den man eintauchen kann. Seit ihrem Debüt im Jahr 2016 mit „To The Sun and All the Cities in Between“ über ihr selbstbetiteltes Album von 2020 bis hin zu „Segunda Alma“ aus dem Jahr 2022 hat sich die Band weltweit eine treue Fangemeinde aufgebaut. Mit zunehmender Bekanntheit ging City of the Sun gemeinsam mit Peter Bjorn und John und Thievery Corporation auf Tour, und ihre Songs fanden bei den Fans auf einer zutiefst universellen Ebene Anklang. Ihre üppigen und eindringlichen Kompositionen lassen Anklänge von Wüstenwinden, städtischen Nächten, mediterranen Sommern und dem stillen Schimmer von Verlust und Verwandlung erklingen. Kein Wunder, dass das Publikum von London über Paris bis Athen und darüber hinaus sie mit ausverkauften Sälen empfangen hat – die Menge erhob sich in Ehrfurcht und lauschte, als wäre jede Note ein Liedtext.
Ihr neues Album „Under the Moon“ markiert eine Rückkehr und fühlt sich an, als würden sie aus dem Schatten treten und in neues Sonnenlicht treten. Das Album, das gemeinsam mit dem legendären Phil Ek (Fleet Foxes, Father John Misty, Built to Spill) produziert wurde, führt durch unterschiedliche Stimmungen und Landschaften: die rollenden Wellen von „Angeles“, die Stille eines Spaghetti-Westerns in „Bajo la Luna“, der Wüstenrock-Puls von „Ciudad del Sol“ und der mediterrane Schwung von „Hotel Alma“.
Songs wie „Un Disparo al Corazon“ und „Twenty Twenty One“ tragen die Last von Trauer und Trennung in sich, während die Band über all das nachsinnt, was während der Pandemie verloren ging. An anderer Stelle schimmern „Ella“ und „Dream“ mit grooviger Disco-Funk-Energie – ein neuer Sound für die Band, der uns daran erinnert, dass die Freude sich ihren Weg bahnt.
In „London“ wird Erinnerung zur Musik – der rohe Schmerz des gebrochenen Herzens, eingebettet in Surf-Rock-Strömungen und New-Wave-Farbtöne, ein Echo der Stadt, in der die Band erstmals die Kraft ihrer internationalen Reichweite entdeckte. In „Cinderella Man“ hingegen nutzen sie die Geschichte des Boxers James J. Braddock als Allegorie für den Kampf des Musikers.
Die Zusammenarbeit „Vuela“ führt das Album noch weiter in neues Terrain. Entstanden in Zusammenarbeit mit dem spanischen Singer-Songwriter Gizmo Varillas, knüpft der Song an das Erbe der argentinischen Folk-Legende Atahualpa Yupanqui an und verwebt lateinamerikanische und afrikanische Rhythmen mit einem zeitlosen Retro-Flair. Es ist ein Song, der sich sowohl in der Tradition verwurzelt anfühlt als auch von Vorwärtsbewegung geprägt ist – ein Symbol für die Fähigkeit der Band, die Vergangenheit zu würdigen und gleichzeitig etwas ganz Eigenes zu schaffen. „Das Besondere an diesem Song ist, dass wir ihn gar nicht für Gesang geschrieben haben. Es ist einfach so passiert – Gizmo hat eine wunderschöne Melodie komponiert“, erklärt Pita.
Und schließlich gibt es noch „Metamorphosis“. Das Album endet wie das letzte Bild eines alten Westerns – Aufbruch, Horizont, das Gefühl, eine Welt hinter sich zu lassen, um in eine andere einzutreten.
Was City of the Sun schafft, ist mehr als nur Instrumentalmusik. Es ist eine ganz eigene Sprache – eine, die Zuhörer auf allen Kontinenten instinktiv verstehen. Ihre Geschichten kommen im rhythmischen Feuer von Pitas ecuadorianischen Wurzeln zum Ausdruck, im Puls von Paras Percussion und in der globalen Sensibilität, die Marco und Matt in den sich weiterentwickelnden Sound der Band einbringen. „Under the Moon“ ist sowohl ein Spiegelbild ihrer gemeinsamen Reise als auch ein Vorbote dessen, was noch kommen wird.
Preise
VVK: 25 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 30€ / Stehplatz











