wie gewohnt ist unser Programm wieder bunt gemischt und wir starten im Januar mit Künstlern aus drei der sieben Kontinente. Auch die Nachhaltigkeit ist wieder Thema, diesmal beim Webmontag, der inzwischen zum 102.ten Mal in der Brotfabrik stattfindet. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ihr Team vom Kulturprojekt 21 e.V. Unser Programm Januar 2020 - ausführliche Infos finden Sie wie immer nach der Monatsübersicht.
03 Fr 21:30 Clubnacht / Milonga Pan y Tango mit DJ Karin 04 Sa 21:00 Clubnacht / JoyDance mit DJ Params QuerBeatDisco 10 Fr 20:00 Musik und Poetry Show/FEE vs. CÖNIG #6 Wintersause 11 Sa 21:00 Clubnacht / minus50plus Disco mit DJ Vira 13 Mo 19:00 Webmontag Frankfurt #102 Nachhaltigkeit 18 Sa 20:00 Lesung/$ICK: Shore, Stein, Papier 24 Fr 20:00 Konzert / THE RON LEMONS / Deutschland 25 Sa 20:00 Konzert / KAO=S / Japan 26 So 20:00 Africa Alive Eröffnungskonzert/GASANDJI / Kongo/Frankreich 28 Di 20:00 Konzert / CARMEN SOUZA / Kapverden/Großbritannien 30 Do 20:00 Konzert / MARTIN KOHLSTEDT / Deutschland 31 Fr 21:00 Clubnacht / minus50plus Disco mit DJ Vira
Jeden Mittwoch 21:00 SALSA DISCO mit DJ Fred / DJ Andres An jedem ersten Mittwoch im Monat Schnupperkurs mit anschließender Disco in Kooperation mit Conexión ausser am 01.Januar
Vorschau
07.02. THE KUTIMANGOES 09.02. TOUR OF TOURS 15.02. SOPHIE ZELMANI 21.02. AFENGINN 29.02. SCOTCH & WATER 05.03. IL CIVETTO 12.03. WOLF MAAHN & BAND 20.03. HELGE TIMMERBERG 22.03. DAVID KEENAN 26.03. SCHNAPSIDEE 29.03. INGMAR STADELMANN 30.03. BRUCKNER 03.04. DERYA YILDIRIM & GRUP SIMSEK 05.04. UNCLE D 06.04. INA REGEN 18.04. BERLIN BOOM ORCHESTRA 20.04. LEO & GUTSCH 21.04. BLACK SEA DAHU 23.04. LES YEUX D´LA TÊTE 27.04. NORMALE MÖWE 22.05. LULA PENA 23.05. SOME SPROUTS 28.05. MALIK HARRIS 15.10. DONAVON FRANKENREITER 17.10. ELA.
Fee vs. Cönig #6 Wintersause 10.1., 20 Uhr Die beliebte Mixshow geht in die sechste Runde. Musikerin und Udo Lindenbergs Panikpreisträgerin Fee Mietz und Poetry Slam Hessenmeister Jan Cönig laden erneut ein. Die facettenreiche Show mit Musik, Poetry Slam, Talk, spaßigen Wettkämpfen und natürlich mit Gästen aus der Musik- und Spoken Word Szene, die mit Fee und Cönig Seite an Seite um den Sieg des Abends kämpfen. In Team Cönig: Lara Ermer, eine der erfolgreichsten Stimmen in der deutschsprachigen Poetry Slam Szene. Als Comédienne und Poetry Slammerin rockt sie die Stage, beherrscht die Lyrik ebenso wie die Prosa, wechselt zwischen harten und weichen Themen, nicht umsonst ist sie Trägerin des Kulturförderpreises der Stadt Fürth. Team Fee wird unterstützt von Singer/Songwriterin Marla aus Heidelberg. Inspiriert von ihren kleinen Weltreisen, verarbeitet Marla vergängliche Liebe mit zarten, country angehauchten Fingerpickings auf ihrer Gitarre. Ihre melancholisch- und verträumten Melodien, die sie mit ihrer heiseren tiefen Stimme begleitet, lassen in Nostalgie schwelgen. Eine Show voller Action, Kunst und Quatsch.
Webmontag Frankfurt #102 „Nachhaltigkeit” 13.1., 19 Uhr Im Januar möchten wir interessante Akteure aus dem Bereich „Nachhaltigkeit” einladen. Was genau verstehen wir unter Nachhaltigkeit? Welche Aktiven gibt es bereits im Rhein-Main Gebiet und wie kann man als Frankfurter nachhaltiger leben? Der Webmontag Frankfurt ist eine Veranstaltungsreihe zu Gesellschaft und Technik mit spannenden Vorträgen aus IT, Marketing/PR, Wissenschaft und Kultur. Angetrieben von den Möglichkeiten des Internets findet sich die Rhein-Main-Netzgemeinde rund um das Themenfeld der digitalen Transformation zusammen.
$ick Deutschland 18.1., 20 Uhr Der 12.12. war so schnell ausverkauft, dass es gleich einen Monat später einen Zusatztermin gibt. „Shore“ ist der Straßenname für Heroin, „Stein“ ist Koks und „Papier“ steht für Geld. So erklärt sich der Titel der erfolgreichen YouTube-Serie „Shore, Stein, Papier" und auch der des gleichnamigen Buches von $ick beim Pieper Verlag. Nachdem er mit 15 zum ersten Mal Shore rauchte, rutschte er immer tiefer ab in eine Spirale aus Drogensucht, Beschaffungskriminalität und Haftstrafen. Nach der Geburt seiner Tochter und verschiedenen Entzugsprogrammen ist $ick heute clean. Online redete er sich alles – weder sich noch sein Publikum schonend – von der Seele. Für seine ehrliche und authentische Erzählweise wurde er beim Grimme Online Award 2015 ausgezeichnet. Ende 2017 ging er zum ersten Mal auf Tour durch die Clubs der großen Städte und verkaufte alle Termine aus.
The Ron Lemons Deutschland 24.1., 20 Uhr Tobias Niederhausen (Gitarre, Gesang), Asbjörn Gärtner (Bass) und Ulli Biber (Schlagzeug) waren schon bei uns in der Brotfabrik. Als Band von Andreas Kümmert. Der Bluesmann vom Main hat sich für das Trio stark gemacht und so kommen sie nun als The Ron Lemons zurück. Mit ihrem „Chef“, denn der wird sie gesanglich unterstützen. In einer „Blues Jam Band“ wie Kümmert das „Nebenbeiprojekt“ nennt und bei dem seine Person gar nicht im Vordergrund steht. Gemeinsam widmen sie sich unter diesem Namen dem Sound der Sechziger- und Siebzigerjahre, als Künstler wie The Rolling Stones, Led Zeppelin, Jimi Hendrix, Cream oder Joe Cocker die Rock-Musik noch lebten. The Ron Lemons sterben für diese Art von Musik und nehmen die Konzertbesucher gerne mit auf eine Reise zurück zu den Wurzeln.
KAO=S Japan 25.1., 20 Uhr Schon 2013 und 2014 waren KAO=S zu Gast bei der „Nippon Connection“, in 2018 sowie 2019 die Attraktion beim „Main Matsuri“-Event in Frankfurt. Jetzt feiert die Tokyoter Band ihr Clubdebüt bei uns. Kaori Kawabuchi und Shuji Yamagiri haben die Gruppe 2011 gegründet. Die charismatische Frontfrau Kaori ist Sängerin und Schwertkünstlerin. Wegen ihrer Bewegungsschauspielerei und dem virtuosen Umgang mit der Waffe nennt man sie in ihrer Heimat „Lady Samurai“. Yamagiri begleitet sie auf der Gitarre, ist von traditioneller japanischer Musik so inspiriert wie von Led Zeppelin und Black Sabbath, was seinen eigenwilligen Kompositions- und Spielstil, in den noch J-Pop einfließt, erklärt. Mit Kamii Hiroharu alias Shamirock und Satoshi Saito alias Sammy sind noch zwei Instrumentalisten an der elektrischen Langhalslaute Shamisen und Schlagzeug dabei. Zusammen bringen sie mehr eine Performance als nur ein Konzert auf die Bühne. Denn Kaori sieht sich selbst mehr als darstellende Künstlerin, die unter Einsatz ihres gesamten Körpers positive Wellen an das Publikum aussenden will.
Gasandji Kongo/Frankreich 26.1., 20 Uhr Eröffnungskonzert des Africa Alive Festivals Bei dem von Afroton, dem kompetenten Spezialisten für Rhythmus-, Melodie- und Klanginstrumente aus aller Welt mit Schwerpunkt Afrika, organisierten Eröffnungskonzert des diesjährigen „Africa Alive Festivals“ (vom 26.1. bis 08.03.), stellt sich in diesem Jahr mit Gasandji eine echte Ausnahmekünstlerin vor. Die junge, glamouröse Sängerin aus dem Kongo lässt in ihrer Musik die Tradition ihrer Heimat mit Soul, Pop, Reggae und Jazz verschmelzen. Als moderne Afro-Chanteuse fühlt sie sich in der englischen Sprache genauso wohl wie in der französischen oder in ihrer Heimatsprache Lingala. Noch ist ihr Album „Le Sacre“ aktuell, davon will sie bei diesem Auftritt die meisten Songs präsentieren. In den Songs der als „experimentell“ bezeichneten Veröffentlichung begibt sich Gasandji auf eine „Reise zu sich selbst, um mit allem eins zu werden.“ Weil sie mit ihrer letzten Platte ein Unwohlsein verband, war es notwendig wieder die eigenen Wurzeln zu finden. In den Tiefen des kongolesischen Äquatorialwaldes fand sie Inspirationen bei einem Pygmäenvolk, „das mit den Göttern kommuniziert und den Menschen durch Riten, Musik und Geisterstimmen davon berichtet“.
Carmen Souza Kapverden/Großbritannien 28.1., 20 Uhr Die Sängerin und Gitarristin von den Kapverdischen Inseln hat man bei uns schon erleben dürfen. Jetzt kommt Carmen Souza, die heute in London lebt, auf ihrer „The Silver Messangers Tour“ wieder zurück nach Hausen. Acht Alben sind bis dato von ihr erschienen. Auch wenn sie „Songs For My Father“ veröffentlichte und den „Cape Verdean Blues“ sang, waren immer schon Kompositionen des US-Jazzmusikers Horace Silver (1928-2014) in ihrem Repertoire, dessen Vater – man ahnt es – von der Insel Maio vor der westafrikanischen Küste stammt. Auf „The Silver Messange“ widmet sich Souza nun vollends Stücken ihrer großen Inspiration und begibt sich mit ihm auf „Soul Searching“, in dem sie seine Vorgaben an die afrikanisch-lusophonen Wurzeln zurückführt. Sie schafft es, Silvers Werk eine neue Stimme zu geben und so sein Erbe für die nächsten Generationen zu erhalten. Mit Theo Pascal (Kontrabass, E-Bass), Elias Kacomanolis (Drums, Percussion) und Ben Burrell (Piano) ist ihre Band hochkarätig besetzt.
Martin Kohlstedt Deutschland 30.1., 20 Uhr „Auf seinem dritten Album verflicht der Thüringer seine entrückenden Piano-Kompositionen erstmals mit elektronischen Elementen“, hieß es zur Veröffentlichung von „Strom“ 2017 im Musikexpress. Von zeitgenössischer Klaviermusik und „moderner Klassik“ (die allerdings in Anführungszeichen) ist die Rede, Namen wie Nils Frahm, Hauschka und Grandbrothers fallen. „Alle tragen sie den Geist der Klassik mit ihren präparierten Klavieren gekonnt hinaus in die Sphären der Improvisation und kreuzen ihn mit Minimal Music, Ambient und Electronica.“ In diesem Umfeld hat der Pianist seinen eigenen Platz gefunden. „Auf ,Strom‘ lässt der Thüringer nun eine Assoziationskette entstehen, in der sich die vier Elemente mal bildschön, mal bedrohlich, mal fließend und mal störrisch-behäbig in einem klanglichen Fluss aus Piano-Scapes und elektronischen Effekten zu einem mitreißenden Faszinosum verbinden“, schrieb ihm das Magazin INTRO ins Stammbuch.
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