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unser Programm im April - ausführliche Infos nach der Monatsübersicht:
03 Fr 20:00 Konzert / DERYA YILDIRIM & GRUP ŞİMŞEK / Türkei 04 Sa 21:00 Clubnacht / JoyDance mit DJ Params QuerBeatDisco 05 So 20:00 Konzert / UNCLE D / Comedy - Ausverkauft 06 Mo 20:00 Konzert / INA REGEN / Österreich 11 Sa 21:00 Clubnacht / minus50plus Disco mit DJ Vira 17 Fr 21:00 Clubnacht / Soul Fabrik mit DJ Vira 18 Sa 20:00 Konzert / BERLIN BOOM ORCHESTRA / Deutschland 19 So 20:00 Konzert / CITY OF THE SUN / USA 20 Mo 20:00 Comedy / Lesung/LEO & GUTSCH / Deutschland 21 Di 20:00 Konzert / BLACK SEA DAHU / Schweiz 23 Do 20:00 Konzert / LES YEUX D'LA TÊTE / Frankreich 24 Fr 19:00 Lesung / CHARLOTTE ROCHE / Lesung - Ausverkauft 24 Fr 21:30 Clubnacht / minus50plus Disco mit DJ Vira 25 Sa 20:00 Konzert und Workshop / 2. UKULELE-SCHOPPE 27 Mo 20:00 Podcast / NORMALE MÖWE 28 Di 20:00 Konzert / JFDR / Island 30 Do 21:00 Clubnacht / TANZ IN DEN MAI mit DJ Vira
Jeden Mittwoch 21:00 SALSA DISCO mit DJ Fred/ DJ Andres An jedem ersten Mittwoch im Monat Schnupperkurs mit anschließender Disco in Kooperation mit Conexión
Vorschau
15.05. KLATSCH & TRATSCH 22.05. LULA PENA 23.05. SOME SPROUTS 26.05. TIM NEUHAUS 28.05. MALIK HARRIS 11.09. NIGHTHAWKS 26.09. EMIRSIAN 15.10. DONAVON FRANKENREITER 17.10. ELA. 24.10. ORIENTALISCHE NACHT 27.10. ISBELLS 05.11. JAZZ GEGEN APARTHEID
Liebe Gäste, eigentlich wollten wir an dieser Stelle gar nicht auf aktuelle Geschehnisse eingehen, da der Text dann bis zum Erscheinen des Programms womöglich schon veraltet ist. An dem Thema Corona-Virus kommt man dieser Tage aber dann doch irgendwie nicht vorbei, wenn das Postfach überquillt mit Mails dazu und das Thema die Nachrichten beherrscht. Die angstbeladene Situation ist für uns Kulturveranstalter extrem schwierig, ja sogar existenzbedrohend. Aber da ist noch mehr: Die grässlichen Ereignisse von der türkisch-griechischen Grenze, die einen einfach nur wütend und hilflos machen. Und vor nicht allzu langer Zeit sind in unserer Nachbarstadt Hanau neun Menschen aus rassistischen Gründen umgebracht worden – ein Vorfall, der nicht in Vergessenheit geraten darf! Angesichts all dieser Übel ist Achtsamkeit wichtiger denn je: Lasst uns also – was selbstverständlich sein sollte – die geltenden Hygienemaßnahmen beachten, lasst uns aufeinander achten und lasst uns dafür eintreten, dass die ebenfalls eigentlich selbstverständlichen Menschenrechte geachtet werden – und zwar nicht nur innerhalb der Grenzen der EU! Das zumindest können wir selbst tun. Euer Team vom Kulturprojekt 21
DERYA YILDIRIM & GRUP SIMSEK Türkei/Deutschland 3.4., 20 Uhr Mit Antonin Voyant (Gitarre, Flöte), Andrea Piro (Bass), Graham Mushnik (Orgel, Synthesizer) und Greta Eacott (Schlagzeug, Percussion) hat die Sängerin und Saz-Spielerin Derya Yildirim die Grup Şimşek formiert. Frisch, modern und hochgradig tanzbar steht das junge Quintett für einen elektrisierenden Sound, in dem es anatolischen Folk mit modernen Grooves kombiniert und Elemente psychedelischer Musik, Jazz und Funk einbringt. Ursprünglich kommen die Musiker aus der Türkei, England, Frankreich, Italien und Deutschland. Die Grup Şimşek ist somit ein lebendiges Beispiel für eine Ost-West-Verbindung, wenn sie beispielsweise in einem Traditional wie „Oy Oy Emine“ den melancholischen Klang der türkischen Laute Bağlama und Yildirims wehmütigen Gesang mit Wah-Wah-Gitarren und Acid-Synthesizer konfrontieren. www.facebook.com/deryayildirimandgrupsimsek
UNCLE D Deutschland 5.4., 20 Uhr - Ausverkauft Mit dem Format „My Familia Dey Craze“ wurde Uncle D zum YouTube-Star. In seiner Rolle spielt er einen alleinerziehenden, afrikanischen Vater, der versucht, seine drei Kinder auf den richtigen Weg zu bringen. Dabei werden Klischees amüsant vorgeführt und die Erziehung afrikanischer Eltern in Deutschland auf den Arm genommen. Von religiösen Ansichten bis hin zu Traditionen und alltäglichen Familienproblemen zeigt Uncle D, wieviel Potential in ihm steckt. Das Markenzeichen des Mannes, der weiß wie Comedy geht, ist sein starker Dialekt. Da bleibt kein Auge trocken. Obwohl er erst Mitte 20 ist, beherrscht er alle Merkmale und Charaktereigenschaften des in die Jahre gekommenen Familienoberhaupts. https://de-de.facebook.com/dey.craze/
INA REGEN Österreich 6.4., 20 Uhr Mit Ina Regen kommt der Shootingstar der Austro-Pop-Szene zum ersten Mal auf eine eigene Tour nach Deutschland. Mit „Klee“ erschien Ende 2018 das Debüt der Liedermacherin, das bei der 19. Verleihung des Austrian Music Award Amadeus gleich zum „Album des Jahres“ gekürt wurde. „Im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, zwischen einer Kindheit auf dem Land und dem Erwachsen-Sein in der Stadt, zwischen Melancholie und enthusiastischem Tatendrang erzählt Ina Regen von ihrer Suche nach dem Glück“, kommentierte man ihre Songs, die sie authentisch im oberösterreichischen Dialekt textet und singt. Unter dem Titel „Leuchten“ will die 35-Jährige mit der wohltuenden Wärme ihrer Erzählungen nun auch das Publikum zwischen München und Hamburg verzaubern. www.inaregen.at/
BERLIN BOOM ORCHESTRA Deutschland 18.4., 20 Uhr „Soundsystemkultur, Selbstironie und eine punkige Antihaltung: Das fasst ,Reggae Punks‘ vom Berlin Boom Orchestra gut zusammen“, hieß es auf laut.de zum vierten Longplayer der Berliner. „Hinzu kommt ein rotziger, aber irgendwie doch charmanter Unterton.“ Musikalisch in dreckigen Hauptstadt-Clubs, auf Festivalbühnen, Antifa-Demos, bei obskuren Firmenfeiern und Untergrund-Läden aus der Taufe gehoben, steht das Nonett für eine unglaubliche Bühnenpräsenz. „Musikalisch auf höchstem Niveau nimmt uns die Band mit auf eine Reise ins Reich von Reggae und Dub wobei sich auch immer wieder Ska und Rocksteady aus dem Hintergrund wagen“, begeisterte sich der Rezensent von Skaworld. Wenn die Lyrics auch die Hässlichkeiten vergangener und gegenwärtiger Gesellschaftsformen nicht aussparen, wird darin auch die Schönheit des Moments zelebriert. Die in unzähligen Live-Shows, auf drei Alben und mehreren EPs ausgereifte musikalische Versiertheit der Band hört man ihr an. www.berlinboomorchestra.de/
CITY OF THE SUN USA 19.4., 20 Uhr Schaut man sich Wikipedia an, welche Genres den New Yorkern zugeschrieben wird, liest man neben Indie Rock und Acoustic Music erstaunliches wie Flamenco und Gypsy Jazz, um sich dann auf Post-Rock zu kaprizieren. 2011 gegründet, hat das Trio mit John Pita, Avi Snow und Zach Para neben einigen EPs 2016 das Album „To The Sun And All The Cities In Between“ veröffentlicht. Von „evokativen Instrumentals“ war im Billboard die Rede, auch, dass hier expandierende Soundscapes Raum lassen für komplexe, kunstvolle Kompositionen. Von „einer energischen und interaktiven Performance“ konnte man nach einem Konzert von City Of The Sun in der Globe Hall von Denver lesen. Demnach hätten die drei ihr Set melodisch und verträumt begonnen, um ihr Spiel zu Jazz mit starken Flamenco-Wurzeln zu entwickeln und dann im Indie-Rock zu enden. www.wearecityofthesun.com/
LEO & GUTSCH Deutschland 20.4., 20 Uhr Seit Kindheitstagen sind sie unzertrennlich, heißt es. Sie besuchten die Lomonossow-Oberschule in Berlin-Karlshorst, eine kommunistische Kaderschmiede von internationalem Ruf, auch das „Oxford von Ost-Berlin“ genannt. Jochen Gutsch, geboren 1971, ist Reporter beim Spiegel, Kolumnist der Berliner Zeitung und von Radio Eins. Maxim Leo, geboren 1970, ist Autor, Kolumnist, Träger des Europäischen Buchpreises und schreibt Drehbücher für den „Tatort“. Zusammen verfassten sie mehrere Bücher – darunter den Bestseller „Sprechende Männer“. Auf das megaerfolgreiche Trostbuch für Alterspubertierende, „Es ist nur eine Phase, Hase“, lässt das Duo nun eine weitere Veröffentlichung zum Thema folgen: „Du bleibst mein Sieger, Tiger“. Weibliche Alterspubertierende wollen plötzlich, dass man sich als Paar nochmal „neu entdeckt“. Beim Tango oder beim Tantra. Männliche Alterspubertierende sind vor Neid zerfressen auf die kraftstrotzenden Teenagerfreunde ihrer Teenagertöchter, versinken knietief in Nostalgie, sitzen in der Burnout-Klinik oder fahren zur Haartransplantation nach Osteuropa.
BLACK SEA DAHU Schweiz 21.4., 20 Uhr „Endlich mal keine weitere dieser zarten Kleinmädchenstimmen ... Janine Cathrein, die mit ihren Geschwistern Vera (Gitarre, Bass) und Simon (Cello, Keyboards) nebst Freunden Black Sea Dahu bildet, hat eher ein tiefes, geheimnisvolles, auch mal kratzig-kehliges Timbre“, schrieb das Journal Frankfurt zum Album „White Creatures“. „Das ist eingebettet in wunderschönen Harmoniegesang und raffinierte Instrumentierungen (Dobro, Violine, Glockenspiel) in fein ziselierten Arrangements. Als urbane Folk-Ästhetik möchten die Schweizer ihr Debüt verstanden wissen.“ Nach ihrem ersten Auftritt bei uns, waren sie noch beim „Open Ohr“ in Mainz zu sehen. Mit „No Fire In The Sand“ gibt es seit Herbst 2019 eine neue EP. Noch intensiver, energischer, explosiver und emotional direkter wollten sie diesmal die Aufnahmen gestalten. Dafür waren Black Sea Dahu wieder im Studio im wunderschönen Giske in Norwegen. www.blackseadahu.com/
LES YEUX D'LA TÊTE Frankreich 23.4., 20 Uhr Auch wenn das französische Sextett gefühlt das ganze Jahr auf Tour ist und das schon seit 2006, nehmen sich die Musiker aus dem Pariser Vergnügungsviertel Pigalle doch immer wieder die Zeit, eine neue CD aufzunehmen. Die vierte 2019 hieß „Murcielago“, SWR2 erklärte sie prompt zur „CD des Monats“. Sinti-Swing, französisches Chanson, Punk, Jazz und Poesie ergaben darauf einen pulsierenden Mix. „Mit unbändiger Energie und grenzenloser Freude an der Musik bringen sie verschiedenste Stile auf die Bühne und schaffen so ein ganz besonderes Erlebnis für ihre Fans.“, heißt es auf der amazon-Seite. Schier vor Energie und Spielfreude platzend, entführen Les Yeux D’La Tête in die Pariser Spelunken, in die ganz eigene Untergrund-Welt der Metrostationen, aber auch an die Ufer der Seine. www.lesyeuxdlatete.fr/
2. UKULELE-SCHOPPE 25.04., 20 Uhr Das Ukulele-Event in der Main-Metropole geht in die zweite Runde. Denn: Nicht immer sollte man aufhören, wenn es am schönsten ist – besonders, wenn man gerade erst angefangen hat. Das zweite Ukulele-Festival in Frankfurt wird nämlich noch schöner als das erste. Dieses steht im Zeichen des "Klassik Ensemble Workshops" In Gruppen von Einsteigern bis Fortgeschrittenen wird ein mehrstimmiges klassisches Stück einstudiert und später auf der Bühne als Opener der Abendveranstaltung zur Aufführung gebracht. Passend zum Beethoven-Jahr 2020 wird es natürlich ein Werk des schwerhörigen musikalischen Genies himself sein. Geleitet werden die Workshops von Marcella Hagenauer, Iso Herquist, David Horn und Roland Prakken. Abends ist die Brotfabrik geöffnet für alle und jeden – auch Nicht-Ukuleles und -lalas. Von Kabarett bis Gentlemen Pop, von modernen Ukulele-Sounds bis zu philosophischer Weltanschauung – es wird ordentlich abwechslungsreich. Katalyn Hühnerfeld, The Ukuleleaves, Ukulelenprediger und Die Crooners eint eines: die Ukulele. Doch da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf – und das ist so gewollt. Die Ukulele ist dabei, sich von ihrem Image als "Exotisches Instrument" zu lösen und beginnt sich in unserer Musik zwischen den "üblichen" Instrumenten zu etablieren. Das wird man deutlich sehen und vor allem hören können. Der Workshop beginnt um 10:00 und richtet sich an leicht fortgeschrittene Ukulelespielende Anmeldung unter www.ukulele-workshops.de www.ukulele-schoppe.de
NORMALE MÖWE Deutschland 27.4., 20 Uhr Hinnerk Köhn ist Comedian und Max Scharff ist DJ. Beide können davon natürlich nicht leben heißt es auf ihrer gemeinsamen Website, auf der sie ihren Comedy-Podcast namens Normale Möwe bewerben. Da reden die beiden sehr persönlich über privates, über aktuelles, beantworten Fragen aus der Community und gehen die großen Fragen des Lebens an. Dabei kokettieren sie mit einem Alkoholiker-Image und der scheinbaren Offenheit des Betrunkenen als Form der Satire. Als sie im November 2019 ihre erste Live-Show im Molotow in Hamburg ankündigten, war die nach nur wenigen Stunden ausverkauft. Der Beweis, dass Podcasts auch live und sogar auf Tournee funktionieren können. http://normalemoewe.de/
JFDR Island 28.4., 20 Uhr Die isländische Sängerin und Multiinstrumentalistin Jófríður Ákadóttir ist nicht nur in den Bands Samaris, Gangly und – zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Ásthildur – Pascal Pinon aktiv, sondern auch solo als JFDR unterwegs. Ihr Debütalbum „Brazil“ nahm sie 2017 mit Shahzad Ismaily (Marc Ribot, The Road To Jajouka) auf. „Lernen Sie die isländische Musikerin kennen, von der Björk ,besessen‘ ist“, titelte The Irish Times in ihrem Artikel über JFDR. Auf „Brazil“ schlug sie die Brücke zwischen all den akustischen Welten, die sie zuvor in den genannten Formationen bereits ausgiebig erkundet hatte – mit Folk, Electronica und klassischem Songwriting als Zutaten zu feingeistigen Texten und einem sehr speziellen, ätherischen Gesang. Mit „New Dreams“ erschien im März die zweite CD. „Die Person, die da singt, ist ehrlicher, nicht so ,poetisch‘ und ,umkleidet‘ wie auf ,Brazil‘. Es ist vielleicht weniger eloquent, aber mehr, was mir gerade passiert und mich betrifft“, hat die Künstlerin die Veröffentlichung kommentiert. https://jfdrcurrent.com/
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