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image  Konzert im Saal / Kulturprojekt 21
20:00Uhr / VVK: 24 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 28 € / freie Sitzplatzwahl / Tickets

DAVID ORLOWSKY TRIO / Deutschland

Wenn die Mutter mit dem Sohne ... Denn hätte Mama Orlowsky den damals 15-Jährigen nicht mit in ein Giora Feidman-Konzert genommen, er wäre wohl Schlagzeuger geblieben und nicht Klarinettist geworden. „Nach der ersten Note war es um mich geschehen. Das hat mich total begeistert“, erzählte der gebürtige Tübinger später in einem Interview mit der Jüdischen Allgemeinen. „Ich wusste damals weder etwas über Klezmer noch, dass er einen jüdischen Ursprung hat. Das war rein die Musik, die mich angesprochen hat.“ Nachdem Orlowsky schon mehrfach den „Jugend musiziert“-Preis gewann, gründete er 1997 das Trio Klezmorim, das er allerdings 2008 in David Orlowsky Trio umbenannte. Auch wenn der Primus inter pares immer betonte, er begreife Klezmermusik als ein musikalisches Esperanto, wollte er mit dem Bandnamen keine Fixierung signalisieren. Denn längst wurde der Output von Orlowsky, Kontrabassist Florian Dohrmann und Gitarrist Jens-Uwe Popp, als „Chamber World Music“ wahrgenommen, die zwar weiterhin den Geist des Klezmers atmet, aber auch dem Anspruch des Bandleaders gerecht wird, die Klarinette wie eine Stimme einzusetzen, weil sich mit ihr so gut menschliche Emotionen darstellen lassen. „Paris – Odessa“ heißt die aktuelle, im März erschienene CD. Und die einzelnen Titel wie „Le Chat Noir“, „Marais“, „Donaumond“, „Bucovina“, „Valses Carpates“, „Taxi Bucuresti“ und „Moldawanka“ (ein Stadtviertel von Odessa) verraten, dass es sich tatsächlich um eine Art klingendes Reisetagebuch von der Seine ans Schwarze Meer handelt. Da nimmt man natürlich auch all die lokalen Musikstile unterwegs wahr und in seine Kompositionen auf.

http://www.davidorlowskytrio.com